Küchen Berlin
Planung und Montage kompletter Einbauküchen im Berliner Raum, vom Aufmaß über die Gerätewahl bis zur fertigen Arbeitsplatte.
https://kuchen-berlin-2m.de/Statistikarchiv · gepflegt seit Mai 2007
Jedes Pflichtspiel, jede Aufstellung, jede Zuschauerzahl: Hier liegen die Daten des KSC an einem Ort, sortiert nach Wettbewerb und Saison, nachgeprüft an mehreren Quellen und ohne Schnörkel aufbereitet.
Der Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix, überall nur KSC genannt, ist ein Fußballverein aus Baden mit einer Geschichte, die sich schlecht in einen Satz pressen lässt. Entstanden ist der heutige Club 1952 aus der Fusion des Karlsruher FC Phönix mit dem VfB Mühlburg, beide damals klamm, beide auf der Suche nach einer Zukunft. Die Vereinswurzeln reichen aber bis 1894 zurück, und über die Phönix-Linie hängt sogar eine deutsche Meisterschaft aus dem Jahr 1909 im Schrank. Wer heute im Wildpark steht, sieht davon natürlich nichts mehr. Trotzdem prägt diese lange Linie das Selbstverständnis: Der KSC war Gründungsmitglied der Bundesliga, hat zwei DFB-Pokale gewonnen und im Europapokal für einen der bekanntesten Abende des deutschen Vereinsfußballs gesorgt. Zwischen diesen Höhepunkten liegen Abstiege, Finanzsorgen und Jahre in der dritten Liga, die in keiner Jubiläumsbroschüre gern erwähnt werden.
Sportlich spielt der Club in der 2. Bundesliga, geführt wird die Profiabteilung von Geschäftsführer Sport Mario Eggimann, an der Spitze des Gesamtvereins steht Präsident Holger Siegmund-Schultze. Auf der Trainerbank hat im Sommer 2026 ein Wechsel stattgefunden: Nach sechseinhalb Jahren als Cheftrainer und insgesamt 23 Jahren im Verein hat Christian Eichner den Wildpark verlassen, übernommen hat der Österreicher Maximilian Senft, der zuvor die SV Ried betreute. Solche Personalien wirken sich unmittelbar auf die Statistik aus, weil mit einem neuen Trainer fast immer andere Einsatzzeiten, andere Wechselmuster und andere Ergebnisreihen kommen. Genau deshalb führen wir Trainerdaten getrennt mit, statt sie im Saisonrauschen untergehen zu lassen. Mehr dazu steht auf der Seite zur aktuellen Saison.
Die Heimat des Vereins ist der BBBank Wildpark am Adenauerring, ein reines Fußballstadion mit 34.302 Plätzen. Der Vorgängerbau wurde am 7. August 1955 eröffnet, damals kamen über 45.000 Zuschauer zum Spiel gegen Rot-Weiss Essen, das 2:2 endete. Der Umbau zum heutigen Stadion zog sich knapp fünf Jahre hin und wurde am 19. Juli 2023 mit einem Testspiel gegen den FC Liverpool eingeweiht, das der KSC mit 2:4 verlor. Für die Statistik ist dieser Neubau eine kleine Zäsur, weil sich Kapazität, Auslastung und damit die Vergleichbarkeit von Zuschauerzahlen deutlich verschoben haben. Wer Werte aus den Neunzigern mit heutigen Zahlen vergleicht, vergleicht schlicht zwei verschiedene Bauwerke.
Von der Fusion 1952 über die Pokalsiege der Fünfziger und die Eurofighter-Jahre bis zu den Abstürzen der 2000er: die Entwicklung des KSC in einer durchgehenden Linie.
Bereich 02 · Laufender BetriebSpielplan, Ergebnisse, Einsatzminuten und Scorerwerte der laufenden Spielzeit, dazu der Blick auf den Trainerwechsel und die Auswirkungen auf die Zahlen.
Bereich 03 · DatenbestandErgebnisse aus Liga, DFB-Pokal und den internationalen Wettbewerben, inklusive der kompletten UEFA-Pokal-Saison 1993/94 mit allen Runden und Gegnern.
Bereich 04 · BestmarkenRekordspieler, Rekordtorschützen, Zuschauerbestmarken, ungewöhnliche Serien und die Randnotizen, die sonst nirgends auftauchen.
Eine Handvoll Links, die uns aufgefallen sind. Mit dem Fußball hat das meiste davon nichts zu tun, mit dem Alltag drumherum schon.
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https://eloboost24.eu/de/marketplaceWer den Karlsruher SC länger verfolgt, kennt das Problem: Die Zahlen liegen überall verstreut herum. Ein Ergebnis steht im Zeitungsarchiv, die Aufstellung in einem alten Programmheft, die Zuschauerzahl auf einem Portal, das drei Jahre später abgeschaltet wird. Sobald man zwei Quellen nebeneinanderlegt, weichen sie voneinander ab, mal um einen Torschützen, mal um dreihundert Besucher, gelegentlich um eine komplette Einwechslung in der Nachspielzeit. Ein Archiv wie dieses ist deshalb kein Selbstzweck, sondern der Versuch, einen Bestand zu schaffen, auf den man sich nach zehn Jahren noch berufen kann. Genau darin liegt der Unterschied zu einer schnellen Suchanfrage: Die liefert eine Zahl, aber niemand sagt Ihnen, woher sie stammt.
Angefangen hat diese Sammlung im Mai 2007, also in der Saison, in der der KSC nach langen Zweitligajahren wieder in die Bundesliga zurückkehrte. Damals ging es um wenig mehr als eine Ergebnisliste. Inzwischen umfasst der Bestand die Ligaspiele seit der Nachkriegszeit, sämtliche Pokalpartien, die internationalen Auftritte und die Einsatzdaten der Profis. Dazu kommen Dinge, die selten jemand mitschreibt, obwohl sie später gebraucht werden: Anstoßzeiten, Schiedsrichternamen, Platzverweise, Trainerwechsel mitten in der Runde, Spielverlegungen wegen Wetter oder Sicherheitsauflagen. Solche Randdaten wirken beim Erfassen belanglos. Erst wenn jemand wissen will, wie oft der KSC montags gepunktet hat oder wie sich die Auswärtsbilanz unter einem bestimmten Trainer entwickelte, zeigt sich ihr Wert.
Bei der Arbeit an so einem Bestand macht man immer wieder dieselben Fehler, und die meisten davon sind vermeidbar. Der häufigste: Man übernimmt eine Zahl aus einer einzigen Quelle und schreibt sie fort, bis sie durch schiere Wiederholung wie eine Tatsache aussieht. Der zweitgrößte: Man vergleicht Werte, die gar nicht vergleichbar sind. Eine Torquote aus der Regionalliga sagt etwas völlig anderes aus als dieselbe Quote in der 2. Bundesliga, weil Gegner, Spielanlage und Belastung sich unterscheiden. Ähnlich heikel sind Zuschauerzahlen, denn seit dem Stadionumbau bedeutet ein ausverkauftes Haus zahlenmäßig etwas anderes als in den Neunzigern. Wer diese Unterschiede unterschlägt, produziert Grafiken, die gut aussehen und nichts erklären. Sauber gearbeitet heißt hier: Kontext mitliefern, auch wenn er die schöne Kurve kaputtmacht.
Ein zweiter Punkt betrifft die Auswahl. Statistik verführt dazu, immer den Ausschnitt zu wählen, der die eigene These stützt. Nach einem 3:0 liest man gern, dass die Mannschaft in vier der letzten fünf Heimspiele gewonnen hat, und lässt weg, dass drei dieser Gegner aus dem Tabellenkeller kamen. Solche Sätze stimmen formal und führen trotzdem in die Irre. Deswegen stehen bei uns Serien möglichst vollständig da, mit Gegner, Datum und Wettbewerb, damit Sie selbst einschätzen können, was die Reihe wert ist. Das macht die Texte weniger knackig, aber ehrlicher. Und ehrlich gesagt ist genau das der Grund, warum Leute so ein Archiv aufrufen, statt bei den drei Standardzahlen der Ligaportale zu bleiben.
Wann lohnt sich der Blick in die Daten am meisten? Vor der Winterpause, weil sich dann Formkurven und Belastungswerte zum ersten Mal seriös auswerten lassen. Am Saisonende, weil erst dann Einsatzzeiten, Kartenbilanzen und Torbeteiligungen ein vollständiges Bild ergeben. Und natürlich rund um Jubiläen, wenn wieder jemand wissen will, wie das damals gegen Valencia genau ablief oder wer 1955 im Pokalendspiel getroffen hat. Wer sich schnell einlesen will, beginnt am besten in der Chronik, wechselt dann ins Ergebnisarchiv und landet fast zwangsläufig bei den Superlativen, weil dort die Zahlen stehen, die man beim nächsten Stadionbesuch am Nachbarn ausprobieren kann.